Start › Löscheinheit
Dreißig Ehrenamtliche, ein Melder, 140 Jahre.
Wer wir sind, wie eine Alarmierung abläuft, woher die Löscheinheit kommt und wo sie heute steht.
Auftrag
Eine von sieben in Remscheid.
Die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen ist eine von sieben Freiwilligen Feuerwehren, die ihren feuerwehrtechnischen Dienst in der Stadt Remscheid verrichten. Wir unterstützen die Berufsfeuerwehr Remscheid bei Einsätzen und sonstigen Diensten.
Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Am Standort Lüttringhausen ist außerdem eine der fünf Jugendfeuerwehren Remscheids zu Hause, und seit 2007 fördert ein eingetragener Verein die Arbeit der Einheit, der Jugendfeuerwehr und der Ehrenabteilung.
Alarmierung
Im Einsatzfall alarmiert uns die Feuer- und Rettungsleitstelle der Stadt Remscheid. Die einzelnen Einsatzkräfte erreicht der Alarm über Digitale Meldeempfänger, die jede Kameradin und jeder Kamerad ständig bei sich trägt.
Nach der Alarmierung fahren die Einsatzkräfte zum Gerätehaus, rüsten sich mit ihrer persönlichen Schutzausrüstung aus und erhalten dort per Alarmdepesche und über Funk die näheren Informationen zum anstehenden Einsatz. Drei Einsatzfahrzeuge stehen dafür bereit.
Mannschaft
Personalstand
Ein großer Teil der heutigen Mannschaft ist aus den Reihen der Jugendgruppe in den aktiven Dienst übernommen worden — sie ist die Grundlage unserer Nachwuchsförderung.
Ausbildung
Gelernt wird ständig.
Die feuerwehrtechnische Grundausbildung findet an der Hauptfeuerwache der Stadt Remscheid statt. Weiterführende Ausbildungen — darunter alle Ausbildungen für Führungskräfte — absolvieren wir am Institut der Feuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen (IdF) in Münster.
Ständige Aus- und Weiterbildung ist die Grundlage für ein sicheres und effektives Vorgehen an der Einsatzstelle. Deshalb finden mehrmals im Monat am eigenen Standort zusätzliche Dienste statt: feuerwehrtechnische Übungen und theoretische Unterrichte.
Löscheinheitsführung
Chronik
Es begann mit einer Bürgerversammlung.
Nachdem die Stadt Lüttringhausen von vielen großen Bränden heimgesucht worden war, fasste man am 1. Dezember 1884 den Entschluss, eine Freiwillige Feuerwehr einzurichten.
Zum 5. Dezember 1884 berief der damalige Bürgermeister Martin Trommershausen eine Bürgerversammlung ein und legte den anwesenden Bürgern die Gründung ans Herz. Seine Worte fanden lebhaften Widerhall.
1884
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Lüttringhausen.
2007
Am 3. März wird der „Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Remscheid, Löscheinheit Lüttringhausen“ gegründet; am 13. November folgt die Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Remscheid unter VR 1272.
2009
125-jähriges Jubiläum der Löscheinheit.
2012
Am 25. Oktober wird das Mannschaftstransportfahrzeug MTF an die Jugendfeuerwehr Lüttringhausen übergeben.
2017
Nach 373 Tagen Bauzeit weiht Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz am 18. März das neue Gerätehaus Am Schützenplatz ein. Das alte Haus an der Richard-Koenigs-Straße war fast 88 Jahre in Nutzung.
2019
Indienststellung des Löschgruppenfahrzeugs LF 20 auf Mercedes-Benz Atego mit Aufbau von Schlingmann.
2021
Das Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz LF 20-KatS des Landes Nordrhein-Westfalen geht am Standort in Dienst.
Die ausführliche Chronik erzählt die ganze Geschichte vom Gründungsjahr 1884 bis zum 125. Jubiläum 2009.
Gerätehaus
Am Schützenplatz 40.
Am 18. März 2017 übergab Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz den Neubau nach 373 Tagen Bauzeit zur Nutzung. Das alte Gerätehaus an der Richard-Koenigs-Straße war den Anforderungen an ein zeitgemäßes Gerätehaus nach fast 88 Jahren Nutzungsdauer nicht mehr gerecht.
Das Gerätehaus besteht aus einem zweistöckigen Sozialgebäude mit angrenzender Fahrzeughalle in Stahlskelettbauweise. Zwischen beiden verläuft eine saubere Schwarz-Weiß-Trennung, damit kontaminierte Einsatzkleidung nicht in die Aufenthaltsbereiche gelangt.
Im Sozialgebäude liegen getrennte Umkleidebereiche, zahlreiche Sanitäranlagen, ein Aufenthaltsbereich, ein Schulungsraum für den theoretischen Übungsdienst, das Einheitsführerbüro, Lager- und Trockenraum für Einsatzkleidung sowie ein eigener Jugendraum. Das Gelände nimmt auf zwei Ebenen die Fahrzeuge der anrückenden Einsatzkräfte auf und bietet einen großzügigen Übungshof.